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  • Internationale Grüne Woche

  • DLT auf der Internationalen Grünen Woche



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Landkreise - Zusammenhalt, der zusammenhält


Der Deutsche Landkreistag hat sich vom 15. bis 24.1.2016 das neunte Mal an der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin beteiligt. In der Halle 4.2 mit dem Titel „Lust aufs Land" schufen viele Akteure und Organisationen wieder eine ländliche Oase mitten im großstädtischen Messegetümmel. Dem Deutschen Landkreistag geht es darum, die gedeihliche Entwicklung der Landesteile außerhalb der großen Städte und Ballungszentren ins rechte Licht zu rücken. Darin liegt für den Deutschen Landkreistag der eigentliche Wert dieser Messe.

An den zehn Messetagen ging die Deutschlandreise mit dem Titel "Zusammenhalt, der zusammenhält" durch zehn Bundesländer und elf Landkreise, die sich von ihrer besten Seite zeigten und den Besuchern traditionelles Handwerk, modernes Unternehmertum, kulinarische und musikalische Leckerbissen boten. Kurzum: Ein buntes Programm aus dem ländlichen Raum.

Die Halle 4.2 trägt vor diesem Hintergrund zu Recht den Titel „Lust aufs Land" und ist ein guter Ort, um den Dialog mit Politik und Bürgern über das Leben auf dem Land zu führen. DLT-Präsident Landrat Reinhard Sager sagte im Vorfeld der Messe: "Wir wollen den ländlichen Raum nach vorne bringen und dazu beitragen, dass politische Weichenstellungen in Bund und Ländern die Entwicklung auch außerhalb der großen Städte bestmöglich unterstützen. Letztlich müssen die Menschen und Unternehmen vor Ort geeignete Rahmenbedingungen vorfinden, um Wirtschaftswachstum zu generieren und etwa die Herausforderungen des demografischen Wandels bestmöglich zu meistern."

Standprogramm 2016 pdf


icon_presse_2IGW-Tagebuch 2016







icon_artikel_2Berichte über die Auftritte der letzten Jahre


• Präsenz von DLT und Landkreisen auf der IGW 2016 – Bericht pdf

• Präsenz von DLT und Landkreisen auf der IGW 2015 – Bericht pdf

IGW 2014: Neuer Schwung für ländliches Leben in den Landkreisen pdf

DLT mit 14 Landkreisen auf der Grünen Woche – für vitales ländliches Leben (Bericht 2013) pdf

Landkreise – Akteure für einen lebendigen ländlichen Raum (Bericht 2012) pdf

Deutscher Landkreistag präsentiert vitales ländliches Leben in Landkreisen auf der Internationalen Grünen Woche 2011 (Bericht) pdf, Bilder

Buntes Treiben: Landkreistag mit 18 Landkreisen auf der Internationalen Grünen Woche 2010 (Bericht) pdf

Landkreise verbinden - Deutscher Landkreistag auf der Internationalen Grünen Woche 2009 (Bericht)

Premiere des Deutschen Landkreistages auf der Internationalen Grünen Woche 2008 (Bericht)




  • IGW-Tagebuch 15. Januar 2016




Hohenlohekreis und Schwäbisch Hall


Den Anfang machten der Hohenlohekreis und der Landkreis Schwäbisch Hall. Unter dem Motto „blühende und genussvolle Landschaften" präsentierten sich die benachenbarten Landkreise vor allem kulinarisch: Von der 42. Hohenloher Weinkönigin Laura Irouschek wurde den Besuchern qualitativ hochwertiger Hohenloher Wein serviert. Zur Bierprobe lud die Biermanufaktur Engel ein und schenkte ihr mit dem Bundesehrenpreis prämiertes Bier aus. Für das perfekte Geschmackserlebnis sorgten zudem verschiedene Käsesorten vom Milchschafhof Jauernik aus Bretzfeld-Weißlensburg - am Stand konnte die Messebesucher das Verfahren der Käseherstellung live miterleben. Sie hatten zudem die Chance auf tolle Preise: Als Hauptgewinn winkte eine Reise in den Hohenlohekreis inklusive Eintritt zur Landesgartenschau in Öhringen, was viele Besucher reizte.

Die gastgebenden Landräte Gerhard Bauer (Landkreis Schwäbisch Hall) und Dr. Matthias Neth (Hohenlohekreis) konnten am Stand den Landesminister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg Alexander Bonde sowie den Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten begrüßen.

In politischer Hinsicht für den Deutschen Landkreistag bedeutsam war vor allem das Treffen mit dem KPV-Vorsitzenden Ingbert Liebing, der an diesem Tag für ein längeres Gespräch den Stand besuchte. DLT-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Hans-Günter Henneke sprach mit ihm vor allem über die derzeitige Situation der Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen in den Landkreisen und politische Handlungsoptionen. Beide waren sich darin einig, dass es schnellstmöglich zu weiteren zuzugsbegrenzenden Maßnahmen seitens der Bundesregierung kommen müsse. Anders seien die aktuelle Situation vor Ort sowie die damit verbundenen Integrationsaufgaben nicht mehr zu bewältigen. Außerdem wurden der Breitbandausbau im ländlichen Raum sowie generell Entwicklungspotenziale in der Fläche thematisiert. Henneke überreichte Liebing die gerade erschienene Publikation des deutschen Landkreistages mit dem Titel "Breitbandausbau im ländlichen Raum voranbringen", die gute Beispiele aus den Landkreisen enthält, vor allem in Bezug auf den zukunftsträchtigen Glasfaserausbau. Darüber hinaus schaute die Bundestagsabgeordnete Annette Sawade am Stand vorbei, die Vorsitzende des Unterausschusses Kommunales im Deutschen Bundestag ist.

Über die Belange des ländlichen Raumes sprach DLT-Hauptgeschäftsführer Henneke zudem mit der - altbekannten und vertrauten - Präsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes Brigitte Scherb sowie dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Peter Bleser, der auch an der Eröffnung der Halle mitwirkte, die von der Agrarsozialen Gesellschaft und vom Deutschen Landkreistag wie in den Vorjahren auf der Hallenbühne gebührend gefeiert wurde.

Insgesamt war es ein gelungener Messeauftakt mit zahlreichen Besuchern, motivierten Akteuren aus den Landkreisen und guten politischen Gesprächen.

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  • IGW-Tagebuch 17. Januar 2016



Landkreis Eichsfeld


Der Landkreis Eichsfeld im benachbarten Thüringen präsentierte sich vielseitig: Landrat Dr. Werner Henning und Soleprinzessin Johanna I aus dem Heilbad Heiligenstadt hießen die Messebesucher willkommen in der Mitte Deutschlands und luden sie ein, das Eichsfeld mit Leib und Seele zu genießen. Dazu gehörten kulinarische Genüsse, handwerkliches Können, gesunde Ernährung und alte Traditionen. Präsentiert wurde u. a. eine Eichsfelder Hochzeit mit Brautpaar und Eichsfelder Hochzeitssuppe. Daneben warb das Gesundheits- und Ausbildungszentrum Kloster Gerode als ehemaliges Benediktinerkloster für seinen "Weg der Mitte", einem integrativen Heilungsansatz, der westliche und östliche Heilweisen miteinander verbindet und auf dem ganzheitlichen Ansatz von "Gesund leben-Ausbilden-Pflegen-Heilen" beruht.

Landwirt und Schäfer Ernst Siebert berichtete zudem über die Schafzucht im Eichsfeld und über das Leineschaf. Für den Erhalt dieser vom Aussterben bedrohten Haustierrasse erhielt er bereits mehrere Preise. Für die musikalische Umrahmung am Stand und auf der Bühne sorgten die attraktiven Klänge der Eichsfelder Musikschule mit Ihren jungen Blasmusikern.

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17.1.2016 Eichsfeld I17.1.2016 Eichsfeld V
17.1.2016 Eichsfeld IV17.1.2016 Eichsfeld II


  • IGW-Tagebuch 16. Januar 2016



Werra-Meißner-Kreis


Am zweiten Messetag ging die Deutschlandreise nach Hessen, in den Werra-Meißner-Kreis. Der Kreis und der Naturpark Meißner Kaufunger-Wald präsentierten das seltene und optisch berauschende Highlight der Meißner-Mohnblüte: Jedes Jahr im Hochsommer verwandeln Millionen rosavioletter Schlafmohnblüten die Landschaft rund um Germerode am Fuße des Hohen Meißners in ein Blütenmeer und locken bis zu 20.000 Besucher an.

Rund um die Mohnblüte erwartete die Besucher ein buntes Programm mit vielen Highlights: Neben einer Ausstellung zur Mohnblüte, zahlreichen Mohnrezepten und Informationen zum Mohnanbau in Deutschland bot Landrat Stefan G. Reuss an diesem Tag viele Kostproben an: Von Mohn-Eierlikör über Mohn-Honig bis zu Mohn-Keksen - schon nach wenigen Stunden waren die Vorräte erschöpft, was auf ein großes Publikumsinteresse schließen lässt. Darüber hinaus gab es - gerade für die Jüngsten - am Mohn-Glücksrad etwas zu gewinnen. Besonderes Fotomotiv war daneben die Mohnfee, die mit kindlichem Charme die Besucher zusätzlich für die Meißner-Mohnblüte interessierte.


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2016 01 16 Werra-Meißner IIa2016 01 16 Werra-Meißner VIb2016 01 16 Werra-Meiner V2016 01 16 Werra-Meißner







  • IGW-Tagebuch 18. Januar 2016



Landkreis Teltow-Fläming


Bei der Präsentation des Landkreises Teltow-Fläming konnten sich die Gäste über verschiedene Schlaglichter im Kreis südlich von Berlin informieren. Unter dem Motto „15 Jahre Flaeming-Skate – rasante touristische Entwicklung in einer bis dahin unbekannten Destination" ging es um das Gesamtkonzept der größten Skate-Region Europas mit den verschiedenen Angeboten. Auf insgesamt über 230 km Strecke können dort vor allem Skater und Radler auf ihre Kosten kommen. Direktvermarkter rund um die Flaeming-Skate - darunter das Weingut Georg Mahn und der Neuentdecker der Feuerzangenbowle auch für den Genuß in geringen Mengen Joachim Schurig, der seine Erfindung unter dem Namen "floeffel" vermarktet - boten kulinarische Spezialitäten an. Dazu zählte auch Luckenwalder Müllermeisterin Karin Steinmeyer von der Mühle Steinmeyer, die die alte Tradition in die Moderne geholt hat und deren Shiitake-Dinkel-Roggenbrot-Brotmischung sogar preisgekrönt ist.

Daneben stimmten Luckenwalde und die Baruther Glashütte die Gäste auf ihre diesjährigen Jubiläen ein. Die Baruther Glashütte präsentierte hierzu zeitlose Glasbläserkunst. Dazu wurde vom Verein für Arbeitsförderung und berufliche Bildung die kunsthandwerkliche Tradition des Filzens vorgestellt, die interessierte Besucher auch selbst ausprobieren konnten. Für die nötige Bewegung sorgten die Volkstänze in Flämingtracht wie etwa der "Flämingreigen", dargeboten von einer Tanzgruppe aus dem Niederen Fläming.

An diesem Tag konnte Landrätin Kornelia Wehlan u. a. den Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, Jörg Vogelsänger, am Stand begrüßen.


18.1.2016 Teltow-Fläming I2016 01 18 Teltow-Fläming IV
2016 01 18 Teltow-Fläming III18.1.2016 Teltow-Fläming II

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