T + - reset
Sie befinden sich hier > Startseite > Themen > Breitbandversorgung

  • Breitbandversorgung in der Fläche

Es gibt mittlerweile zahlreiche Landkreise, die sich aktiv für eine Verbesserung der Breitbandinfrastruktur in ihrem Gebiet einsetzen.


Schwarzwald-Baar-Kreis: Zweckverband Breitbandversorgung verlegt Glasfasernetz

Artikel in der F.A.Z. vom 4. August 2016 "Schneller surfen im Schwarzwald"

Kreis Lippe:  Neue Broschüre zum Stand der Internetversorgung im Kreisgebiet

Seit 2010 koordinieren der Kreis Lippe und die Stadt Detmold in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold den Ausbau des schnellen Internets im gesamten Kreisgebiet. Dazu wurde jetzt eine aktuelle Broschüre veröffentlicht, deren Ziel es ist, einen Gesamtüberblick über die bisherigen Aktivitäten, die realisierten und geplanten Ausbauvorhaben sowie die eingesetzten Finanzmittel zu erhalten. Die Broschüre steht hier zum Download bereit.

Landkreis Göppingen: Breitbandinitiative gestartet

Der Landkreis Göppingen hat eine enge Zusammenarbeit der kreisangehörigen Kommunen initiiert, um auf diese Weise verbesserte Konditionen bei den Landesfördermitteln zu erreichen, die Verhandlungsposition gegenüber den Netzanbietern zu stärken und die Entwicklung eines weitgehend aufeinander abgestimmten bzw. homogenen Breitbandnetzes im Landkreis zu erreichen. Nähere Informationen dazu gibt es hier.

Kreis Soest: Breitband-Ausbau auf gutem Weg

Der Kreis Soest ist Anfang 2012 Mitglied der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen. geworden. Seither kommt der Breitbandausbau im Kreisgebiet voran. Einen Bericht dazu finden Sie hier. Weitere Gesellschafter der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen sind der Hochsauerlandkreis, der Märkische Kreis, der Kreis Olpe sowie der Kreis  Siegen-Wittgenstein.

Breitband Main-Kinzig GmbH

Der Main-Kinzig-Kreis möchte bis 2015 ein flächendeckendes Glasfaserkabelnetz errichten, das die Breitbandversorgung von allen Haushalten im Kreisgebiet mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde sichert. Der Kreis hat dazu die Breitband Main-Kinzig GmbH gegründet. Nähere Informationen dazu auf der Internetseite der Gesellschaft www.breitband-mkk.de.

Altmarkkreis Salzwedel und Landkreis Stendal gründen Breitband-Zweckverband

Der Altmarkkreis Salzwedel und der Landkreis Stendal haben gemeinsam vor wenigen Tagen den Zweckverband Breitband Altmark gegründet. Die kreisangehörigen Gemeinden können anschließend diesem Zweckverband beitreten. Die Aufgabe des Zweckverbandes wird die Errichtung einer passiven Breitbandinfrastruktur mit Leerrohren und Glasfasern in der Region Altmark sein. Nähere Informationen dazu finden Sie hier sowie auf der zukünftigen Internetseite des Zweckverbandes www.breitband-altmark.de.


Best-Practice Broschüre des Deutschen Landkreistags "Herausforderung Breitband - Gute Beispiele aus den Landkreisen"

Einen akutellen Überblick dazu bietet die vom Deutschen Landkreistag herausgegebene Broschüre "Herausforderung Breitband - Gute Beispiele aus den Landkreisen".


Landkreis Gießen

Im Landkreis Gießen wurde mit der "Gießen Breitband GmbH" eine öffentlich-private Partnerschaft mit dem Ziel des flächendeckenden Ausbaus eines Breitbandnetzes gegründet. An der Gesellschaft sind neben privaten Unternehmen der Landkreis sowie nahezu alle Gemeinden des Kreises beteiligt. Das entstehende Netz bleibt auf diese Weise im Miteigentum der Kommunen. Es wird langfristig an einen Netzbetreiber vermietet. Nähere Informationen zum Projekt im Landkreis Gießen finden Sie hier.


Studie des BMWi zu erfolgreichen Projekten zur Überwindung von Breitbandversorgungslücken

Die von atene KOM im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie erstellte Studie präsentiert zahlreiche Breitbandprojekte im ländlichen Raum, darunter auch viele maßgeblich von Landkreisen beförderte.

 

 

Landkreis Mittelsachsen

Im Landkreis Mittelsachsen hat die Telekom Deutschland GmbH den Auftrag zur Erschließung von 271 Gemeindeteilen in 47 Kommunen des Landkreises erhalten. Die Gesamtinvestition von 9,81 Millionen Euro wird zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten mit Mitteln des ILE-Förderprogramms des Freistaates Sachsen gefördert. Die Eigenmittel in Höhe von 1,02 Millionen Euro tragen die beteiligten Kommunen. Der Landkreis hat im Auftrag der Städte und Gemeinden die Maßnahmeträgerschaft übernommen und das Gesamtprojekt koordiniert. Im vergangenen Jahr wurde eine Bedarfs- und Verfügbarkeitsanalyse durchgeführt. Entsprechend der in der Förderrichtlinie vorgegebenen Kriterien wurden im Landkreis 317 Gemeindeteile in 55 Kommunen als nicht- bzw. unterversorgt eingestuft. Danach erfolgte eine präzisierte Kostenschätzung unter der Voraussetzung einer gemeinsamen Lösung. Auf dieser Grundlage wurde ein Finanzierungsmodell entwickelt, auf dessen Basis die Beschlüsse der regionalen ILE-/LEADERKoordinierungskreise zur Bereitstellung der Fördermittel aus den regionalen Budgets gefasst wurden. Alle Kommunen, die sich am gemeinsamen Projekt beteiligen, haben ebenso Beschlüsse zur Bereitstellung der Eigenmittel gefasst. Mit diesen Kommunen hat der Landkreis entsprechende Verträge abgeschlossen. Der Ausbau wird 24 Monate in Anspruch nehmen und im Technologiemix erfolgen.

 

Landkreise Heidenheim, Lörrach und Rottweil: Modellprojekt BELIB

Die Landkreise Heidenheim, Lörrach und Rottweil und das Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz Baden-Württemberg haben im Rahmen des Modellprojekt BELIB gemeinsame Überlegungen angestellt, wie weiße Flecken in der Breitbandversorgung beseitigt werden können. Im Rahmen dieses Projektes sind in einem ersten Schritt die Bestände an bereits verlegter Glasfaser- und Leerrohrinfrastruktur erhoben und entsprechende Lücken identifiziert worden. Im zweiten Schritt haben die Kommunen Empfehlungen zum Breitbandausbau erhalten, die nun umgesetzt werden können. Es entstand eine Detailkonzeption zur flächendeckenden Breitbandversorgung, die modellhaft für die Landkreise bereit steht. Nähere Informationen können dem Abschlussbericht sowie einem Beitrag aus der Verbandszeitschrift des Deutschen Landkreistages entnommen werden:



Kreis Höxter:
Der Kreis Höxter hat sich für den Ausbau der Breitbandversorgung in der Region entschlossen. Dieser Ausbau bringt nicht nur neue multimediale und kommunikative Dienste für die Bevölkerung des Kreises mit sich, sondern sichert auch die Konkurrenzfähigkeit der lokalen Wirtschaft für die Zukunft. Am Ende steht die flächendeckende Breitbandversorgung auch in abgelegenen, jetzt noch unterversorgten Haushalten.

Landkreis Rhön-Grabfeld:

In über 80 Orten des Landkreises Rhön-Grabfeld ist DSL nicht oder nur als „DSL-Light“ verfügbar. Um dieses Defizit der Breitbandinfrastruktur zu beseitigen, haben sich die Gemeinden des Landkreises entschlossen, gemeinsam mit dem Landratsamt nach einer zukunftorientierten und leistungsfähigen Lösung zu suchen.

 

Hochsauerlandkreis:

Der Hochsauerlandkreis hat ein Infrastrukturgesellschaft ins Leben gerufen, die im Kreis ein Telekommunikationsnetz betreibt und an Diensteanbieter vermietet, die den Bürgern entsprechende Angebote unterbreiten.


Werra-Meißner-Kreis:


Unter Einbeziehung der Breitbandförderung durch das Land Hessen erfolgt derzeit der Netzausbau in über 60, zum Teil auch sehr kleinen Ortschaften mit unter 500 Einwohnern. Der Landkreis wird nach Abschluss der Maßnahme im August 2009 flächendeckend den Bürgern und Betrieben ein hochwertiges und zukunftsweisendes Breitbandangebot bieten können. Die Einbeziehung vorhandener Infrastrukturelemente, deren Ausbau und die Erweiterung mit hochwertiger, aber kostengünstiger Funktechnik haben für den Kreis eine optimale Lösung ergeben, die in dieser Form auch in anderen Regionen realisiert werden kann.

Kreis Soest:


Der Kreis Soest hat ein Konzept zur kurzfristigen Schließung von Lücken in der Breitbandversorgung und zu den langfristigen Perspektiven einer angemessenenVersorgung in ländlichen Räumen entwickelt.


Kreis Borken:


Der Kreis Borken verfolgt das Konzept eines "offenen Netzes". Dem liegt der Gedanke zu Grunde, dass die Gemeinden über ihre Stadtwerke unter Koordination des Kreises die Netzinfrastruktur bereitstellen, die im Anschluss an Telekommunikationsunternehmen und andere vermietet wird.

Landkreis Kusel:


Für den Landkreis Kusel liegt eine Dokumentation vor, die Auskunft über die notwendigen und gleichzeitig sehr umfangreichen Vorarbeiten zur Erfassung der Versorgungssituation und der Bedarfsermittlung von Breitbandanschlüssen im Landkreis gibt. Weiterhin werden Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, das Ziel der flächendeckenden Breitbandversorgung des Projektgebietes unter Einsatz einer effizienten und wirtschaftlichen Technik sicherzustellen.

Landkreis Harz:


Im Landkreis Harz wurde unter Beteiligung des Landkreises die Breitbandmodellregion Harz ins Leben gerufen. Die Breitbandmodellregion Harz gehört zu den Best Practice Beispielen, die auf dem Internetportal BMWi www.zukunft-breitband.de präsentiert werden.


Landkreis Passau:

Der Landkreis Passau hat eine Koordinierungsstelle für die 38 Gemeinden seines Kreisgebiets eingerichtet, um ein gemeinsames Vorgehen sicherzustellen. Gemeinsam wurde durch eine Umfrage der Bedarf vor Ort ermittelt und nach eigenwirtschaftlichen Lösungen für die jeweilige Versorgungsproblematik gesucht. Da dies nicht überall möglich war, wird der Landkreis in erheblichem Umfang Eigenmittel zur Förderung der Breitbanderschließung zur Verfügung stellen.

Landkreis Potsdam-Mittelmark:

 

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark wurde gemeinsam mit einem regionalen Unternehmen ein PPP-Projekt mit dem Ziel einer flächendeckenden Breitbandversorgung gegründet. Das Unternehmen ist für die technische Realisierung verantwortlich, trägt das finanzielle Risiko und legt die Reihenfolge der zu versorgenden Orte fest. Der Landkreis unterstützt das Unternehmen bei der Akquise von Kunden, in behördlichen Genehmigungsverfahren oder bei der Suche nach Standorten für Funkmasten.

Landkreis Oberhavel:

 

Im Landkreis Oberhavel hat sich die kreiseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft zusammen mit der Interessenvereinigung Mittelständische Wirtschaft e. V. des Themas angenommen und einen Anbieter ausfindig gemacht, der – auf der Basis von Richtfunk – die Versorgung übernimmt.

Landkreis Ahrweiler:


Im Rahmen der Initiative „DSL für alle“ von Landrat Dr. Jürgen Pföhler hatte die Kreisverwaltung Ahrweiler Bürgermeister, Wasser- und Energiever- sowie Abwasserentsorger, Straßenbaubehörden und Telekommunikationsunternehmen zu einer „Versorgerkonferenz“ als Grundlage einer verbesserten Abstimmung bei Tiefbaumaßnahmen eingeladen. Ziel dieser Konferenz war die Sensibilisierung der Versorger zur Mithilfe beim weiteren Ausbau der Breitbandinfrastruktur im Kreis Ahrweiler durch Abstimmung und Koordinierung zur (Mit-) Verlegung entsprechender Leerrohre sowie der Bereitstellung eigener Netze. Als ein Ergebnis der Konferenz erstellt die Kreisverwaltung Ahrweiler jetzt einen (GIS-basierten) Atlas, der die im Kreisgebiet vorhandene Infrastruktur sowie die von den Versorgern beabsichtigten Ausbaumaßnahmen abbildet. Auf dieser Grundlage koordiniert die Kreisverwaltung sodann den weiteren Breitbandausbau.

Weitere interessante Breitbandprojekte in Landkreisen:



Seit 2010 koordinieren der Kreis Lippe und die Stadt Detmold in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold den Ausbau des schnellen Internets im gesamten Kreisgebiet. Zielsetzung der kürzlich veröffentlichten Breitbandbroschüre ist es, einen Gesamtüberblick über die bisherigen Aktivitäten, die realisierten und geplanten Ausbauvorhaben sowie die eingesetzten Finanzmittel zu erhalten.

  • Veranstaltungshinweise
    • 23.10.2017


      2. Präventionsforum: kommunale Prävention und Gesundheitsförderungen
       
    • 24. - 26.10.2017


      Broadband World Forum 2017: Digitale Regionen – heute und morgen
       
    • 27.10.2017


      Tagung zu Infrastrukturgenossenschaften und weiteren Ansätzen zur Infrastruktursicherung
       
    • 6.-7.11.2017


      11. Fahrradkommunalkonferenz
       
    • 7.11.2017


      Im ländlichen Raum innovativ mobil