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  • 6. Ländliche Räume als Wirtschaftsstandorte voranbringen



6. Ländliche Räume als Wirtschaftsstandorte voranbringen


Die deutsche Wirtschaftsstruktur ist nicht nur sehr mittelständisch geprägt, sondern zeichnet sich vor allem auch durch eine starke dezentrale Verankerung aus. Knapp die Hälfte der Bruttowertschöpfung Deutschlands wird in den ländlichen Räumen erwirtschaftet und sogar nahezu zwei Drittel der Beschäftigten im produzierenden Gewerbe und im Handwerk finden hier ihren Arbeitsplatz.


4 Bruttowertschoepfung

Wir fordern vom Bund,
die Potenziale der ländlichen Räume als unverzichtbare Wirtschaftsstandorte gleichberechtigt zu den urbanen Zentren zu fördern. Insbesondere das Handwerk ist als Stabilitätsanker auch für wirtschaftlich schwächere Räume mit einem gezielten Förderprogramm, das auch die Digitalisierung berücksichtigt, zu stärken. Darüber hinaus sind weitere Hürden durch gezielten Standardabbau und Deregulierung (z. B. der immer weiter zunehmenden Dokumentationspflichten) zu reduzieren.

Neue verwaltungsaufwändige Belastungen dürfen nur dort zugelassen werden, wo es zwingend erforderlich ist, und müssen von einer Entlastung an anderer Stelle begleitet werden. Außerdem müssen die flächenbezogenen Belange seitens des Bundes weiter gebündelt werden, und zwar in einem kompetenziell aufzuwertenden Ministerium für die ländliche Entwicklung, das daneben auch für Ernährung und Landwirtschaft verantwortlich ist.