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  • 3. Gewerbe- und Körperschaftssteuer gerecht verteilen



3. Gewerbe- und Körperschaftssteuer gerecht verteilen


Die deutsche Wiedervereinigung liegt mittlerweile fast 27 Jahre zurück. Demzufolge laufen die mit der Deutschen Einheit im Zusammenhang stehenden Sonderregelungen perspektivisch aus. Nach geltender Rechtslage soll dazu u.a. ab 2020 der für die Gemeinden der alten Länder erhöhte Landesvervielfältiger bei der Gewerbesteuerumlage um 29 Prozentpunkte gesenkt werden.

Wir fordern vom Bund, an der Absenkung des Landesvervielfältigers für die alten Länder bei der Gewerbesteuerumlage festzuhalten. Die seinerzeitigen Zusagen sind einzuhalten.

Außerdem werden bislang die Standorte von Unternehmenszentralen mit ihren hohen Manager- und Verwaltungsgehältern bei der Verteilung der Gewerbesteuer und der Körperschaftsteuer dadurch bevorzugt, dass das Aufkommen an diesen Steuern nach Arbeitslöhnen verteilt wird.

Wir fordern vom Bund, dafür Sorge zu tragen, dass bei mehreren Betriebsstätten von Unternehmen die Gewerbesteuer und die Körperschaftsteuer dorthin fließen, wo die Wertschöpfung stattfindet. Dazu ist eine Verteilung nach Arbeitskräften notwendig.
  • Veranstaltungshinweise
    • 25.4.2018

       

      § 2b UStG in den Landkreisen – "Just do it"

       
    • 8.5.2018


      Kommunikation der Verwaltung in Zeiten von Alexa, Blockchain und Chatbots
       
    • 15.5.2018


      Gewerbeflächen, Immobilien und Wissen –
      Zukunft in den kommunalen Wirtschaftsförderungen 4.0

       
    • 15.-16.5.2018


      4. E-Rechnungs-Gipfel
       
    • 5.6.2018


      Die Förderung bürgerschaftlichen Engagements in der Kommune – Trends und Beispiele aus der Praxis der Demografiewerkstatt