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Landkreis Emsland

Am sechsten Messetag standen kulinarische Erlebnisse aus dem Landkreis Emsland im Mittelpunkt, flankiert von den Bereichen Touristik und Wirtschaft des Kreises. In der Touristik hat sich das Emsland in den vergangenen Jahren einen hervorragenden Ruf als Ziel für Radtouristen und Familien erarbeitet. In einem der tierreichsten Landkreise in Deutschland ist die Firma ADLA Gourmet ein Beispiel nachhaltiger Fleischproduktion und bot Kostproben im Rahmen einer Grillvorführung an, die auf immenses Publikumsinteresse stieß. Kulinarik wurde ebenfalls durch die Edelkornbrennerei Rosche geboten, nur einer der bekannten emsländischen Spirituosenhersteller. Über die moderne Lebens- und Arbeitswelt informierten u. a. Landrat Reinhard Winter und die Emsland Touristik GmbH, die über wirtschaftliche Leistungsträger und die überdurchschnittlich hohe Lebensqualität im Kreis berichteten. Und das Theaterpädagogische Zentrum (TPZ) der Emsländischen Landschaft e.V. spiegelte auf der Hallenbühne Wahrheiten und Eigenheiten des Emslandes im Rahmen eines flotten Szenenintermezzos wider. So wurden Klischees, Wahrheiten und Eigenheiten des Emslandes humorvoll und mit einem Augenzwinkern dargestellt.

An diesem Tag konnten am Stand die Bundestagsabgeordneten Dr. Wilhelm Priesmeier und Rita Hagl-Kehl begrüßt werden. Bestimmendes Thema beim Standgespräch war einmal mehr der perspektivische Umgang mit der aktuellen Flüchtlingssituation.

In fachlicher Hinsicht ist des Weiteren das gemeinsame Fachforum zu nennen, das der Deutsche Landkreistag im Rahmen des Zukunftsforums ländliche Entwicklung gemeinsam mit der Agrarsozialen Gesellschaft (ASG), dem Bauernbundesverband der Gemeinnützigen Landgesellschaften (BLG), dem Deutschen Bauernverband e. V. (DBV), dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB), dem Verband der Landwirtschaftskammern (VLK) dem Thünen-Institut (VTI), dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) sowie der Landwirtschaftlichen Rentenbank als eines von insgesamt 24 Fachforen veranstaltet hat. Das gut besuchte Forum stand unter dem der Titel „Ländliche Räume 4.0: Beitrag einer erweiterten GAK für Wertschöpfung und Innovationen" und griff die Diskussion um die Erweiterung der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) hin zu einem erweiterten Förderspektrum für die Entwicklung ländlicher Räume auf. Dabei wurden die beabsichtigten neuen Maßnahmen besonders unter dem Aspekt der Förderung regionaler Wertschöpfung und Innovation sowie der Sicherung der Daseinsvorsorge beleuchtet. Auch wurden die Chancen der zunehmenden Digitalisierung von Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft thematisiert.

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