Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat den Förderwettbewerb Energieeffizienz gestartet. Ziel der Förderrichtlinie des BMWi ist es, in einem wettbewerblichen Verfahren die Umsetzung von Energieeffizienzprojekten in Unternehmen zu unterstützen. Zudem werden Maßnahmen zur Bereitstellung von Prozesswärme aus erneuerbaren Energien berücksichtigt. Dadurch sollen den Unternehmen Anreize geboten werden, in hocheffiziente Technologien zur Energieeinsparung zu investieren, ihren Energieverbrauch zu senken und somit gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Das Förderprogramm ist technologieoffen und es können z. B. Anträge für systemische Lösungen, wie Verfahrens- und Prozessumstellungen, für hocheffiziente Querschnittstechnologien, Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien, Abwärmenutzung, Mess-, Steuer-, und Regelungstechnik, Sensorik sowie Energiemanagement-Software gestellt werden. Das Programm richtet sich insbesondere an investitionsintensive Projekte. Die Kosten der Maßnahmen können anteilig in Höhe von bis zu 50 % der effizienzbezogenen Investitionsmehrkosten inklusive Nebenkosten gefördert werden. Die maximale Fördersumme beträgt 5 Mio. € pro Investitionsvorhaben.

Pro Jahr sind vom BMWi mehrere Wettbewerbsrunden mit entsprechenden Stichtagen vorgesehen. Alle Anträge, die zu einem Wettbewerbsstichtag vollständig und in bewilligungsreifer Qualität vorliegen, werden entsprechend ihrer Fördereffizienz in ein Ranking eingeordnet. Gefördert werden absteigend nach dem Ranking alle Projekte, bis das jeweils pro Runde zur Verfügung stehende Budget erschöpft ist. Die erste, bereits laufende Wettbewerbsrunde endet mit dem Stichtag 30.6.2019. Die Antragsstellung erfolgt über das Förderportal des Bundes „easy-Online".

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