Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat am 29.5.2015 die Ergebnisse des Kommunalpanels 2015 vorgestellt. Ziel des seit 2010 jährlich vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) durchgeführten KfW-Kommunalpanels ist es, ein über die Untersuchungszeit vergleichbares Bild der kommunalen Finanzlage, der Investitionstätigkeit und der kommunalen Finanzierungsbedingungen aus der Perspektive der kommunalen Finanzverantwortlichen zu zeichnen.

Die Ergebnisse der KfW-Kommunalpanels der letzten Jahre wiesen immer wieder auf zunehmende Disparitäten zwischen den Kommunen hin. In der aktuellen Befragungsrunde wurden deshalb deren unterschiedliche finanzielle Entwicklungspfade als Sonderthema aufgegriffen. In der Analyse wurden dafür vier Gruppen von Kommunen in Bezug auf ihre Einschätzung ihrer vergangenen, aktuellen und zukünftigen Gesamtfinanzsituation gebildet.

Insgesamt offenbart das Kommunalpanel 2015 bei den Kommunen einen Investitionsrückstand von 132 Mrd. €. Bei den Landkreisen wird ein Investitionsstau in einem Umfang von 21,5 Mrd. € festgestellt, von dem 63 % bei den Schulen (9,2 Mrd. €) und Straßen (4,2 Mrd. €) besteht.

Große Investitionslücken bestehen auf Kreisebene weiterhin auch bei der Gesundheitsinfrastruktur (2 Mrd. €) und im Bereich der öffentlichen Verwaltungsgebäude (2,5 Mrd. €). Für die Informationsinfrastruktur, zu der auch die Kreisinvestitionen zur Breitbandversorgung zählen, beziffern die Landkreise schließlich den Investitionsstau auf 1,9 Mrd. €.

KfW-Kommunalpanel 2015

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