In den Landkreisen besteht eine erhebliche Unruhe im Hinblick auf die befürchteten massiven Veränderungen des Rettungsdienstes durch ein entsprechendes Reformgesetz des Bundesgesundheitsministeriums. Der Deutsche Landkreistag tritt dem Gesetzentwurf entgegen. Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Hans-Günter Henneke hat dies dem Redaktionsnetzwerk Deutschland gegenüber für die Montagsausgaben verschiedener Zeitungen wie folgt kommentiert:

Die Robert-Bosch-Stiftung führt ihr Förderprogramm „Land.Zuhause.Zukunft – Integration und Teilhabe von Neuzuwanderern in ländlichen Räumen“ fort und eröffnet weiteren Landkreisen die Möglichkeit, sich an diesem Programm zu beteiligen. Damit unterstützt die Robert-Bosch-Stiftung Landkreise mit ihren vielfältigen Akteuren dabei, innovative und nach vorne gerichtete Ansätze für die Integration und Teilhabe von Neuzuwanderern in ländlichen Räumen zu entwickeln.

Beim Tag der Jobcenter hat DLT-Präsident Landrat Reinhard Sager im Rahmen einer Podiumsdiskussion u. a. mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und dem Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit Detlef Scheele für die engagierte Arbeit der Mitarbeiter in den Jobcentern gedankt. Darüber hinaus sprach er sich für eine weitere Intensivierung nachhaltiger Arbeitsintegration aus, die wichtiger denn je sei, gerade in konjunkturell vergleichsweise guten Zeiten. Die Arbeit in den Jobcentern sei nicht einfach, weil die Grundsicherung für Arbeitsuchende den Mitarbeitern und den Leistungsberechtigten eine Menge abverlange. Umso wichtiger sei es, dass Mitarbeiter und Führungskräfte der Jobcenter für ihre Arbeit auch in der Öffentlichkeit wertgeschätzt werden.

Aus Anlass einer Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs des Saarlandes vom 5.7.2019 zu Geschwindigkeitsmessungen („Blitzer-Urteil“) weist der Deutsche Landkreistag darauf hin, dass die Rechtsauffassung des Gerichts die vom Bundesgerichtshof aufgestellten und anerkannten Grundsätze zur Verwertung von Ergebnissen aus sog. standardisierten Messverfahren faktisch aushebelt.

Am Wochenende vor dem Beginn der Aktionswoche kommunaler Jobcenter in Deutschland besuchte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die Tagung der Niedersächsischen kommunalen Jobcenter im Landkreis Peine. Seit 15 Jahren stellen beispielsweise in Niedersachsen die kommunalen Jobcenter ihre Leistungsfähigkeit in der Arbeitsmarktpolitik und der Grundsicherung für Arbeitsuchende unter Beweis.

Vom 7. bis 10.10.2019 findet in Brüssel die „Europäische Woche der Regionen und Städte" statt, die gemeinsam von der EU-Kommission sowie dem Europäischen Ausschuss der Regionen seit 2003 organisiert wird. Die „Europäische Woche der Regionen und Städte" ist eine jährlich stattfindende viertägige Veranstaltung, auf der Landkreise, Städte und Gemeinden aus der EU neben gegenseitigen Austauschmöglichkeiten ihre Fähigkeiten präsentieren, Wachstum und Arbeitsplätze zu schaffen, die Kohäsionspolitik der EU umzusetzen und die Bedeutung der kommunalen und regionalen Ebene bei der Umsetzung der europäischen Gesetzgebung hervorzuheben.

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