Städte, Landkreise und Gemeinden, die innovative Projekte und Maßnahmen der Suchtprävention durchführen, haben die Chance, für ihr vorbildliches Engagement honoriert zu werden. Der 7. Bundeswettbewerb Kommunale Suchtprävention wird unter dem Motto „Innovative Suchtprävention vor Ort" von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des GKV Spitzenverbandes und den kommunalen Spitzenverbänden durchgeführt.

Mit dem Bundeswettbewerb sollen innovative Maßnahmen und Projekte zur kommunalen Suchtprävention - gerade auch angesichts neuer Substanzen (u.a. Crystal Meth) und Konsumformen - bundesweit bekannt gemacht werden. Es geht darum, die Städte, Landkreise und Gemeinden auszuzeichnen, die Modellhaftes entwickelt haben, das in seinen Erfolgen übertragbar ist.

Den Preisträgern winkt eine Prämie von insgesamt 60.000 Euro. Zusätzlich lobt der GKV-Spitzenverband einen Sonderpreis von 10.000 Euro zum Thema „Mitwirkung von Krankenkassen bei innovativen kommunalen Aktivitäten zur Suchtprävention" aus. Alle teilnehmenden Kommunen erhalten eine Teilnahmeurkunde sowie die Gesamtdokumentation der Wettbewerbsergebnisse.

Zur Teilnahme sind alle deutschen Städte, Landkreise und Gemeinden eingeladen. Teilnahmeberechtigt sind außerdem Kommunalverbände sowie die Träger der kommunalen Selbstverwaltung in den Stadtstaaten. Präventionsaktivitäten Dritter (z. B. Wohlfahrtsverbände, Schulen, Kindertagesstätten, Jugendeinrichtungen, Sportvereine, Krankenkassen,) können nur als Bestandteil der Bewerbung einer Kommune berücksichtigt werden.

Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 15. Januar 2016. Die Preisverleihung findet im Juni 2016 in Berlin statt. Nach der Preisverleihung werden alle Wettbewerbsbeiträge sowie die Wettbewerbsdokumentation im Internetportal zum Wettbewerb veröffentlicht.

Betreut wird der Wettbewerb vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu), das für die Laufzeit ein Wettbewerbsbüro eingerichtet hat und für Fragen und Beratung zur Verfügung steht.

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