Das Netzwerk „Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde“ ist gestern in Berlin zusammengekommen und hat sich aus aktuellem Anlass zum Schutz von kommunalen Amts- und Mandatsträgern und sowie ehrenamtlich Engagierten vor Beleidigungen, Bedrohungen und tätlichen Angriffen und zu Handlungsmöglichkeiten bei Vorfällen von Rassismus, Rechtsextremismus und Gewalt ausgetauscht.

Gemäß ihrem Selbstverständnis ist für die Mitglieder des Netzwerks Fairness das Fundament im Sport sowie Menschenwürde die Basis des Rechtsstaats. Dieses Selbstverständnis spiegelt die grundsätzliche Haltung derjenigen wider, die aktiv in Sport oder Politik tätig sind und damit einen wichtigen Teil unserer Gesellschaft bilden. Zugleich stellen sich die Mitglieder des Netzwerks damit entschieden gegen menschenfeindliche Einstellungen und Haltungen wie Antisemitismus, Extremismus, Homosexuellen- und Transfeindlichkeit, Islamfeindlichkeit, Rassismus oder Sexismus.

Wir, die Netzwerkmitglieder aus dem Sport und der Politik, stehen für ein demokratisches Miteinander auf Basis von Werten wie Offenheit, Anerkennung und Integrität. Wir vertreten eine freie und offene Gesellschaft. Dies sind nicht verhandelbare Grundlagen unseres Zusammenlebens. Und mit uns steht die Mehrheit der Menschen in Deutschland: Für Fairness, Respekt und Menschenwürde. „Es ist auch die Aufgabe der Menschen, also von uns allen, dafür Sorge zu tragen, dass unsere demokratischen Werte gelebt werden. Es reicht nicht sich nur zu empören, wir müssen auch handeln, wenn wir Rassismus, Diskriminierung oder anderes menschenfeindliches Handeln erkennen – ob auf dem Sportplatz oder auf der Straße in unserer Gemeinde. Wir müssen sensibel werden und Sensibilität erzeugen für die geheimen und offenen Botschaften des Alltagsrassismus und uns engagiert dagegen zur Wehr setzen. Jeder Einzelne kann und muss hier Zeichen setzen, aber wir müssen uns auch bewusst sein, dass wir langfristig nur erfolgreich sein können, wenn wir uns auch vernetzen, regionale wie überregionale Netzwerke schaffen und gemeinsam Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierungen den Kampf ansagen.“ Dies stellte Prof. Dr. Gunter A. Pilz fest, der in der Sitzung einstimmig für eine weitere Amtsperiode von zwei Jahren zum Vorsitzenden des Netzwerks „Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde“ gewählt worden ist.

Der Deutsche Landkreistag ist Mitglied des Netzwerks.

www.sportundpolitik.de

 

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