Am 8.10.2020 hat eine erneute Videokonferenz der Bundeskanzlerin, des Kanzleramtsministers und des Bundesgesundheitsministeriums mit den Präsidenten und Hauptgeschäftsführern der kommunalen Spitzenverbände zur aktuellen Pandemiesituation und insbesondere zum Öffentlichen Gesundheitsdienst stattgefunden. Dabei wurden die derzeit wieder deutlich steigenden Infektionszahlen thematisiert und das Angebot des Bundes erneuert, im Hinblick auf die Kontaktnachverfolgung bei vereinzelt drohender Überlastung der kommunalen Strukturen Unterstützung zu leisten.

Die kommunalen Spitzenverbände berichteten, die Lage weit überwiegend gut im Griff zu haben, zumal es sich bei den derzeitigen Hotspots um klar abgrenzbare Entwicklungen handele, die im Zuge der bestehenden Kontaktnachverfolgung beherrschbar seien. Landkreise und Städte hätten aus der Entwicklung gelernt und ohnehin die Möglichkeit, auf zusätzliches Personal innerhalb der Kommunalverwaltung, auf Studenten oder aber Landesbedienstete zurückzugreifen, falls es die jeweilige Lage erfordern sollte.

DLT-Präsident Landrat Reinhard Sager betonte, dass es sehr wichtig sei, die Schulen offen zu halten und mittels angemessener und nachvollziehbarer Maßnahmen die Zahlen gering zu halten. Zu dieser Kategorie der sachgerechten Maßnahmen zählte er ausdrücklich nicht das tags zuvor beschlossene Beherbergungsverbot für touristisch Reisende, das überdies nur von elf Bundesländern konsentiert worden sei. Schon dies zeige, dass man über alle Ebenen hinweg zu mehr Gemeinsamkeit und einem abgestimmten, transparenten Handeln kommen müsse. Alles andere verunsichere die Bevölkerung.

 

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