Landrat Reinhard Sager, Präsident des Deutschen Landkreistages, hat der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Mittwochsausgabe) ein Interview zu den aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Aufnahme ukrainischer Vertriebener gegeben. Darin spricht er sich auch für eine europäische Quotenregelung für Ukraine-Flüchtlinge aus.

Außerdem bedürfe es einer möglichst raschen und lückenlosen Registrierung als Voraussetzung für eine gesteuerte Verteilung in Deutschland. Das sei wichtig, um auch über eine längere Zeit mit hohen Flüchtlingszahlen umgehen zu können. In der Ministerpräsidentenkonferenz hätten die Länder mit dem Bundeskanzler darüber hinaus die Erarbeitung eines Gesamtfinanzierungskonzeptes in einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe verabredet. Daran müssten die kommunalen Spitzenverbände adäquat beteiligt werden.

 

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