Am 21. und 22. November 2009 fand das Forum Deutscher Wirtschaftsförderer statt, in dessen Rahmen erstmals der Preis "Innovative Wirtschaftsförderung" verliehen wurde. Eine Jury bestehend aus Vertretern des Deutschen Städtetags, des Deutschen Landkreistags, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, des Deutschen Institut für Urbanistik, des DVWE Deutschen Verbandes der Wirtschaftsförderung- und Entwicklungsgesellschaften, NRW.INVEST sowie der Hochschule Harz bewerteten 85 Bewerbungen aus Landkreisen, Städten und Gemeinden.

Am 12.11.2019 wurde in Berlin zum 13. Mal der Deutsche Lokale Nachhaltigkeitspreis „ZeitzeicheN“ verliehen. Durch die Preisverleihung soll beispielhaftes Engagement für die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in das öffentliche Bewusstsein gerückt werden.  In insgesamt vier Jury- und einer Publikums-Kategorie wurden kommunale Projekte ausgezeichnet.

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Landkreistages Prof. Dr. Hans-Günter Henneke hat der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Montagsausgabe) ein Interview zur Frage der Tilgung kommunaler Altschulden durch den Bund vor dem Hintergrund gleichwertiger Lebensverhältnisse gegeben. Statt sich der Altschuldenfrage anzunehmen, solle der Bund das Geld besser im Rahmen seiner Aufgaben für zukunftsorientierte Gleichwertigkeitsmaßnahmen einsetzen, sagte er. Es stünden zu wenig Mittel für die Entwicklung der ländlichen Räume zur Verfügung. "Die Strukturen im ländlichen Raum entwickeln sich gut, aber das reicht allein nicht zum Aufrechterhalten der Infrastruktur. Da braucht es staatliche Strukturpolitik für die ländliche Entwicklung und auch für die Förderung der regionalen Wirtschaftsstruktur in strukturschwachen Städten. Aber dafür gibt es zu wenig Geld."

Auch der Aufruf zum 27. Bundeswettbewerb richtet sich wieder an Dorfgemeinschaften, die sich mit Engagement für ein attraktives Leben im Ort einsetzen. Am bundesweiten Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" dürfen alle teilnehmen, die sich auf dem Land für die sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen, ökologischen und baulichen Belange des Dorfes engagieren.

Gemeinsames Handeln ist die Grundlage für ein attraktives Dorfleben.

Der Deutsche Landkreistag spricht sich nach dem Sanktionsurteil des Bundesverfassungsgerichts für eine Vereinfachung des SGB II (Hartz IV) aus. Präsident Landrat Reinhard Sager sagte: „Das Gericht hat die Möglichkeit von Leistungskürzungen infolge verweigerter Mitwirkung im Grundsatz bestätigt. Das ist eine gute Nachricht für die Jobcenter. Denn sie brauchen diese Handhabe, um eine aktive Mitwirkung bei Qualifizierung und Arbeitsintegration einfordern zu können. Das Prinzip von Fördern und Fordern ist nach wie vor eine tragende Säule der Arbeit der Jobcenter.“ Dennoch seien gesetzliche Anpassungen notwendig, was absehbar gewesen sei. Darüber hinaus gehe es aber auch um leichter umsetzbare und transparentere Regelungen – im Interesse von Leistungsempfängern und Jobcentermitarbeitern: „Die schärferen Sonderregelungen für Personen unter 25 Jahren sollten entfallen, um über alle Altersgruppen hinweg dieselben klaren Regelungen anzuwenden. Wir leisten uns hier unnötige Doppelbürokratie.“

Im Rahmen der 12. Kommunalen Klimakonferenz unter dem Motto „Kommunale Beschaffung – Klima und Ressourcen im Blick“ hat die Bundesumweltministerin am 5.11.2019 in Berlin die Preisträger des Wettbewerbs „Klimaaktive Kommune 2019“ ausgezeichnet. Der bundesweite Wettbewerb soll das umfassende Engagement von Landkreisen, Städten und Gemeinden in Bezug auf den Klimaschutz und die Klimawandelanpassung unterstreichen. Der Wettbewerb wird seit 2009 vom Bundesumweltministerium zusammen mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) ausgelobt. Die kommunalen Spitzenverbände sind dabei Kooperationspartner.

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